Woche 3 – Die Welt wird größer
In der dritten Lebenswoche hat sich im Welpenzimmer wieder einiges getan. Die Kleinen werden von Tag zu Tag aktiver und entwickeln sich mit großen Schritten weiter. Ein wichtiger Punkt stand direkt zu Beginn der Woche an: die erste Wurmkur.
Da Spul- und Hakenwürmer bereits über die Muttermilch übertragen werden können, ist die Entwurmung in dieser Phase besonders wichtig. Wir haben das bewährte Mittel Panacur eingesetzt – geschmeckt hat es den kleinen Drahthaaren zwar nicht, aber alle haben die Behandlung sehr gut vertragen.
Parallel dazu zeigt sich die Entwicklung der Motorik deutlich: Aus dem Krabbeln ist mittlerweile ein richtiges, wackelig-schnelles Laufen geworden. Einige besonders neugierige Entdecker haben sogar schon die Wurfkiste überwunden, sodass wir den Lebensraum erstmals auf den Vorbereich erweitern konnten.
Auch sozial passiert nun sichtbar mehr: Die Welpen beginnen miteinander zu interagieren, knabbern sich spielerisch an, stupsen einander an und suchen immer häufiger aktiv Kontakt. Ihre Sinnesleistungen – Sehen, Hören, Wahrnehmen – entwickeln sich nun rasant weiter. Die Augen sind vollständig geöffnet und die ersten Reaktionen auf Stimmen und Bewegungen sind deutlich zu erkennen.
Ganz behutsam beginnen wir außerdem mit kurzen Handlingeinheiten: ein paar Sekunden auf dem Arm, Streicheln, überall Anfassen. Diese kleinen Erfahrungen sind wichtig für eine gute Bindungsentwicklung und eine stabile, neugierige Welpenpersönlichkeit.
Die dritte Woche ist insgesamt eine sehr besondere Phase: Die Welpen werden wacher, offener und neugieriger – und damit Schritt für Schritt zu kleinen Hunden.




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