Deutsch Drahthaar v.d. Lasseburg
Jagdliche Leistungszucht aus Niedersachsen

Woche 1 – Der Start ins Leben

Nach der aufregenden Geburtsnacht ist in der Wurfkiste Ruhe eingekehrt.
Letti kümmert sich sehr gut um ihre zehn Welpen und verlässt die Kiste nur zum Fressen oder für einen kleinen Spaziergang. Die Kleinen verbringen den Großteil der Zeit schlafend oder trinkend – und wachsen dabei jeden Tag ein kleines Stück mehr.
Bereits nach wenigen Tagen waren die ersten deutlichen Gewichtszunahmen zu sehen. Alle Welpen entwickeln sich gleichmäßig und sind vital. Besonders faszinierend ist, wie schnell aus dem noch hilflosen Robben ein erstes, unsicheres Krabbeln wird.




Am 30. Oktober 2025 wurden die Ruten der Welpen kupiert – ein Eingriff, der bei jagdlich geführten Deutsch-Drahthaaren zulässig und aus jagdpraktischen Gründen notwendig ist.
Unsere Hunde werden in Brombeerhecken, Schwarzdorn oder dichtem Unterholz eingesetzt. Dabei ist die lange, dünne Rute stark verletzungsgefährdet. Kleine Risse oder Aufschürfungen heilen schlecht, führen leicht zu Entzündungen und können im schlimmsten Fall eine vollständige Amputation erforderlich machen.
Das Kupieren schützt den Hund also langfristig vor erheblichen Schmerzen und Folgeschäden. Es ist ausschließlich für Jagdhunde erlaubt, die nachweislich für den jagdlichen Einsatz bestimmt sind – also Welpen, die an Jägerinnen und Jäger abgegeben werden.
Alle Welpen haben den Eingriff gut überstanden und verhalten sich wie zuvor: vital, trinkfreudig und zufrieden in der Wurfkiste.




Am Ende der ersten Woche erfolgte auch die Wurfmeldung beim Zuchtbuchamt.
Jeder Welpe erhält nun seine individuelle Zuchbuchnummer, welche auch auf den Mikrochip übertragen wird und über die der Welpe eindeutig identifizierbar ist.
Damit steht auch fest, wie unsere zehn kleinen Deutsch-Drahthaar heißen werden:

Die Braunschimmel heißen:

Bantus, Ben, Bommel, Bubi und Birke 

Die Braunen heißen:

Baldur, Bosse, Brax, Bär und Brie

Schon jetzt zeigen sich kleine Unterschiede im Wesen – manche sind ruhiger und warten gelassen ab, andere robben bereits zielstrebig Richtung Gesäuge, sobald Letti die Wurfkiste betritt.


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